Vom 4. bis zum 24. März 2026 verwandelte sich unsere Schule in eine experimentelle Zone der digitalen Entschleunigung, als wir am österreichweiten Handyexperiment teilnahmen. Die Klassen 1C, 2C, 3C und 4B bildeten dabei den harten Kern der Teilnehmer/innen, doch die Begeisterung steckte schnell auch Kinder aus anderen Klassen, viele Eltern und sogar einige Lehrpersonen an, die sich der Herausforderung gemeinsam stellten. Ziel des Projekts war es, die eigene Smartphone-Nutzung radikal zu hinterfragen und bewusst Pausen von der ständigen Erreichbarkeit einzulegen. Um die Verbindung zur analogen Welt zu stärken, führten alle Teilnehmenden tägliche Offline-Tagebücher auf Papier, während begleitende Online-Fragebögen zu Beginn und am Ende des Experiments dabei halfen, die Veränderungen im eigenen Wohlbefinden wissenschaftlich zu erfassen.
Einige gingen sogar so weit, dass sie sich für diese drei Wochen einfache Tastenhandys kauften, um zwar erreichbar zu bleiben, aber der Versuchung von Social Media und Apps komplett zu entgehen. Die frei gewordene Zeit füllten die Schülerinnen und Schüler mit einer beeindruckenden Vielfalt an Aktivitäten: Es wurden neue Hobbys entdeckt, alte Talente reaktiviert und vor allem wurde deutlich mehr Zeit draußen verbracht. Ob beim Sport, beim gemeinsamen Reden in der Pause oder einfach beim Beobachten der Umgebung – das Experiment hat uns allen gezeigt, wie viel intensiver man den Alltag wahrnimmt, wenn der Blick nicht ständig auf das Display gerichtet ist.
Ein großes Kompliment an die gesamte Schulgemeinschaft für diese starke Leistung und die wertvolle Erfahrung, dass das echte Leben oft dort stattfindet, wo kein WLAN ist.




